Vorchdorf am dem Weg zur „Bienenfreundlichen Gemeinde“

Mehr Lebensraum für Bienen 

Die Zielvorgabe ist klar: Vorchdorf möchte im Bereich Bienen und Bodenschutz ein deutliches Zeichen setzen. Die ersten Schritt dazu wurden bereits im Vorjahr mit einem Start-Workshop und einer Begehung gesetzt. Im April fand der zweite Workshop statt, in dem die Vorschläge aus dem Herbst evaluiert und weitere Schritte abgeleitet wurden. 

Breit aufgestelltes Projekt

Das Projekt wurde von Norbert Ellinger initiiert und er hat mehrere wesentliche Partner ins Boot geholt, darunter die Marktgemeinde Vorchdorf, die Vorchdorfer Imker sowie den Siedlerverein Vorchdorf. Aloisia Schobesberger hat sich bereiterklärt, die Funkion der „Bienenbeauftragten“ zu übernehmen. 

Vier Aktionsbereiche haben sich beim ersten Workshop herauskristallisiert: Öffentlicher Raum, bienenfreundliches Garteln, Betriebe und Landwirtschaft. Georg Wiesinger vom Klimabündnis OÖ begleitet das Projekt und hat je nach Aktionsfeld die Vorschläge herausgearbeitet und systematisch präsentiert. Beim Umsetzungsworkshop zeigte sich, dass vieles bereits umgesetzt wurde oder wird, es aber gleichzeitig Handlungsbedarf in einigen Bereichen gibt.  

Eigener Garten - gewusst wie

Der Siedlerverrein hat in den letzten Jahren immer wieder das Thema „bienenfreundliches Garteln“ thematisiert. Corona hat den Trend zum eigenen Garteln verstärkt, und die Teilnehmer waren sich einig, dass es noch Informationsdefizite gibt, etwa wie man eine Bienenweide richtig anlegt. Neben der Bodenvorbereitung ist die Verwendung eines hochwertigen Saatguts essentiell für eine nachhaltige Blumenweide. Bei der Pflege von Bienenweiden gibt es ebenso noch Informationsdefizite bei vielen jungen Hobbygärtnern. 

Blühendes Gewerbegebiet

Im Bereich „bienenfreundliche Betriebe“ übernehmen viele Firmen Eigenverantwortung und setzen auf Biodiversität auf deren Grundstücken. Dennoch werde man das Thema „Blühendes Gewerbegebiet“ proaktiv angehen. Man könne den Unternehmer nicht zwangsweise Maßnahmen vorschreiben, aber die Bewusstseinsbildung fördern, sind sich die Projektteilnehmer einig.

Foto/Text: vorchdorfmedia 

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